JSON-Formatierung & Einrückung: Tabs vs. Leerzeichen als Best Practice
2024-06-14
Formatierung ist nicht nur Optik. Konsistente Einrückung erleichtert Reviews und reduziert Merge-Rauschen. So triffst du die richtige Wahl und weißt, wann du komprimierst.
Whitespace in der JSON-Spezifikation
Leerzeichen und Zeilenumbrüche sind für Parser semantisch egal; Stil ist eine Frage von Mensch und Team.
Tabs vs. Leerzeichen
Bevorzuge Leerzeichen für konsistentes Verhalten über Editoren hinweg und sauberere Diffs. Tabs sind erlaubt, aber in öffentlichen JSON-Beispielen selten.
2 vs. 4 Leerzeichen
Zwei Leerzeichen dominieren Frontend- und Node-Ökosysteme; vier sind in einigen Java/Python-Konfigurationen verbreitet. Pro Repository sollte nur ein Stil gelten.
{
"user": {
"name": "Alice",
"roles": ["admin", "editor"]
}
}Wann Pretty-Print sinnvoll ist
Beim Debugging, in Doku und bei manuellen Änderungen: vor Reviews formatieren, damit Diffs echte Änderungen zeigen.
Wann Minify sinnvoll ist
Für Produktionstransport und kleinere Speichernutzung. Eine lesbare Quelle separat behalten; minifiziertes JSON nicht manuell bearbeiten.
Tipps fürs Team
Nutze .editorconfig für JSON-Dateien, optionalen CI-Parse-Check und dokumentiere Beispiele mit 2 Leerzeichen; Logs dürfen minifiziert bleiben.